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                            Praxis Dr. med. Dr. paed. Dietger Heitele                   

 

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Merkblatt zur Eigenblutbehandlung

Während die Eigenurinbehandlung veranlasst durch Bücher und Fernsehsendungen in aller Munde ist, fristet die Eigenblutbehandlung, obwohl viel älter, ein Schattendasein in der ärztlichen Praxis. Manche der Älteren aus der Zeit als es noch kein Penicillin gab, haben es vielleicht noch erlebt, dass ein Eitergeschwür nicht abheilen wollte. Da nahm der Arzt etwas Blut aus der Vene ab und spritzte es ins Gesäß zurück. Oft gab es dann Heilung nach einigen Tagen. Dann kam das Penicillin, was so leicht zu schlucken ist, und die alten barbarischen Methoden zu ersetzen schien, bis man feststellte, dass das Penicillin, weil zu häufig bei banalen Anlässen gebraucht, gegen neue resistente Erreger nicht mehr wirksam war, oder neue Krankheiten erzeugte, die bis dahin nicht bekannt waren, z.B. Pilzerkrankungen. Wie die Eigenblutinjection letztlich wirkt, weiß noch niemand, obwohl sie Stoff ausführlicher wissenschaftlicher Forschungen war. Man kennt aber sehr gut die Wirkungen und Effecte dieser Methode, dokumentiert keineswegs nur durch Außenseitenmediziner sondern auch Universitätsprofessoren wie den Chirurgen August Bier, der glänzende Resultate damit erzielte bei der Behandlung von Knochenbrüchen und Eiterungen. Letzten Endes wird immer das Immunsystem dabei stimuliert, welches in günstiger Weise dabei reagiert. Die Methode ist praktisch unschädlich, Allergien gibt es nicht, da es sich um das eigene Blut handelt, es sind eben jedesmal zwei Stiche, einen in die Armvene, einen ins Gesäß. Im Zeitalter von Aids und Hepatitis ist die sterile Arbeitsweise wichtig. Wir verwenden grundsätzlich nur sterile Einmalspritzen und Kanülen, der Patient sieht was mit seinem Blut passiert, es wird nichts damit manipuliert, kurzum eine Infectionsgefahr besteht nicht. Es würde zwar gewisse Vorteile bringen, wie es manche Naturheiler z.B. mittels des Hämaktivators machen, das Blut in einer kleinen Schale nachzubehandeln. Im Interesse der absoluten Sicherheit verzichten wir in unserer Praxis darauf. Allerdings spritzen wir-auf sterile Art- wenn angezeigt, homöopathische Substanzen vor und entnehmen dann bei liegender Kanüle das Eigenblut. Außer dieser Variante haben sich diverse weitere Eigenblutvarianten weiter herausgebildet. Die Kinderärztin Imhäuser aus Arnsberg stellte vor allem bei Kindern oft homöopathische Verdünnungen von Eigenblut her, welche die Kinder in Form von Tropfen nachher eingenommen haben. In ähnlicher Form stellt die Firma VITORGAN homöopathische Eigenblutverdünnungen, die entweder geschluckt oder subcutan unter die Haut zurückgespritzt werden. Diese letzten beiden Varianten haben den Vorteil, daß der Patient für die Injection nicht jedesmal in die Praxis muß, sondern dies nach Anlernen zu Hause machen kann. Zu der Vitorganmethode (Allergostop I) gibt es eigene Merkblätter. Weitere Eigenblutmethoden machen sich die Anreicherung durch Sauerstoff oder Ozon oder die Vorbestrahlung mit UV Licht (HOT nach Wehrli) zu nutzen. Auch hierzu gibt es eigene Merkblätter. Hauptindikationen für Eigenblutbehandlungen sind: Allergien Heuschnupfen Sonnenallergie Neurodermitis chronische Hautkrankheiten Pilzerkrankungen Gelenkerkrankungen ohne zureichenden organischen Grund Menstruations und Klimakteriumsbeschwerden chronische Entzündungen chronische Infecte der Atemwege akute virale Atemwegsinfecte Erschöpfungszustände Müdigkeitssyndrom(CFS) Neuralgien. Homöopathische Zusätze erfolgen nach der Art des Krankheitsbildes. Die Krankenkassen bezahlen zwar gerne die teuersten Antibiotica, halten aber nicht viel von Eigenblutverfahren. Aus Kulanzgründen bieten wir unsern Stammpatienten diese Methoden in der einfachen Form kostenlos an. Die Kosten für die Imhäusersche Form liegen bei ca. 30 DM, die Kosten für das Allergostopverfahren bei ca 80 Euro , für das Verfahren nach Rost Euro 30.  Die Sauerstoff-Ozon-Eigenblutverfahren sind in eigenen Merkblättern beschrieben. Wenn nichts anderes gesagt wird, ist der Zeitablauf für die einfache Eigenblutbehandlung mit oder ohne Vorinjection, etwa wie folgt:
1. EB Injection mit 2ml Blut zu Beginn der Behandlung (bei sehr empfindlichen Patienten Beginn mit 0.5 - 1ml)
2. Etwa eine Woche, zwei Wochen, drei Wochen und vier Wochen später Reinjection mit Steigerung der Blutmenge auf bis zu 4ml.
3. dann alle 14 Tage, ungefähr 4 Mal
4. dann jeden Monat ebenfalls insgesamt 4 Mal
Wir bitten Sie, diese Terminierung selber in etwa einzuhalten, gleichzeitig aber auch dafür keinen Arzttermin zu vereinbaren, sondern so zu kommen. Falls Variation dieses Standards nötig ist, wird es mit Ihnen besprochen.
Sonderfälle:
Bei Allergien, z.B. Heuschnupfen evt. öfter z.B. 2x/Woche
Blutabnahme für das Allergostopeigenblutverfahren, dann wenn massive Beschwerden da sind, weil dann die Chance größer ist, dass im entnommenen Blut Reaktionselemente der Allergie vorhanden sind.
Bei akuten Infecten am besten sofort eine Eigenblutinjection.
Imhäusereigenblutverfahren: Bei Kindern etwas Blut aus der Vene oder dem Ohrläppchen nehmen, eine homöopathische Verdünnungsreihe CO - C9 herstellen. Beginn mit C5 1-3x 3Tr. sublingual, ab 3. Tag Übergang auf C7 3 Tr/d sublingual, nach 14 Tagen Übergang zu C9 1x/Woche, nach 1 Monat Übergang zu C 12. (Näheres in einem eigenen Merkblatt) Eigenblutbehandlung nach Rost (etwas abgekürzt aber genauso wirksam)
Bei chronischen Darmentzündungen kann man Eigenblut auch in den Enddarm geben. Näheres dazu und zu den Kosten mündlich 

 

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