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Praxis Dr. med. Dr. paed. Dietger  Heitele

                       

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Depressionen und Burn out

Nach Ansicht der klassischen deutschen Psychiatrie gibt es die Krankheit Burn out nicht, sondern ist als Depression ein zu ordnen, wofür es jede Menge Psychopharmaka in Form der SSRI gibt. Dem steht die nichtpsychiatrische Fachwelt diametral entgegen wonach es den burn out sehr wohl gibt, schließlich ist der Begriff im ICD der"international classification of diseasis"  sehr wohl verankert. Und nebenbei ist das ganze nicht des Kaisers Bart?

Die Symtomatik in Form von Antriebsschwäche, Grübelzwänge, Schlafproblemen, Prokrastination ("Aufschieberitis"), Suizidgedanken, Müdigkeit, Minderung der Belastungsfähigkeit , psychosomatische Störungen (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen), Soziophobie, Ängsten  ist weitestgehend diesselbe. Unterschiede sind mir nur in der manchmal unterschiedlichen Bewertung durch Versicherungen bekannt, wonach Burnout bedeutet, dass sich ein Arbeitnehmer im Dienste seiner Firma auf gerieben hat und nun ausgebrannt ist, während ein Depressiver in der Nähe zum Suizid ist, was bedeutet, daß jemand mit dem Diagnosenstigma Depression  bei Lebensversicherungen keinen Vertrag mehr erhält, jemand mit burnout schon.
Für das Krankheitsbild müssen alle Möglichkeiten ein bezogen werden, zum einen in Form von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, zum andern Möglichkeiiten aus dem Bereich der Homöopathie, der Naturheilkunde, der Psychotherapie, ggf. auch der Physiotherapie und orthomolekularen Medizin.  Die naturheilkundlichen Möglichkeiten alleine reichen am Anfang der Behandlung oft nicht aus, wenn wir die psychotherapeutischen Möglichkeiten und  auch die schulmedizinischen Mediakente vor allem in Form der SSRI zunächst beiseite lassen.  Phytotherapeutisch steht eigentlich nur Johanniskraut zur Verfügung. . Dieses hat in immer höheren Dosierungen seinen Siegeszug angetreten. In hohen Dosierungen z.B. Laif 900 ist Johanniskraut zur kassenärztlichen Erstattung möglich. Eine homöopathische Variante bietet SYXYL an mit SYXAL, in dem ein Potenzakkord enthalten ist unter homöopathischen Vorstellungen der Ergänzung von Substitution durch Steuerung. Allen Behauptungen zum Trotz konnten bisher noch keine Nebenwirkungen bei Johanniskraut festgestellt werden, auch nicht die in der Literatur berichteten Fotosensibilitäten. Es fällt zwar schwer sich Medikamente mit Wirkungen ohne Nebenwirkungen vorzustellen, aber nun denn.

Eigenblut, welches auch bei Depressionen eingesetzt wird, kann hilfreich sein, ist aber nicht erstattungsfähig. Klimakerium : Bei klimakterischen Frauen wird durch den Einsatz von Hormonen über Besserungen berichtet. Vor zu ziehen sind allerdings Naturstoffe wie Don Quai, Damiana oder Yohimbim.

Schlaf:  Behebung der Schlafstörungen kann das depressive Syndrom verbessern. Hier sind Substanzen wie Melatonin, 5 HTP, L Tryptophan, Passionsblume, Hafer, Melisse, ambra D4, Lavendel (Lasea) , Hopfen zu erwägen. Bei Durchschlafstörungen sollten reine Zuckerstoffe oder überhaupt hyperglykämische Nahrungsmittel zur Nacht vermeiden werden. vw. hierzu an anderer Stelle .

diätetische Maßnahmen können zumindest teilweise hilfreich sein

Homöopathie: . Manchmal gelingt es mit homöopathischen Hochpotenzen, das Bild zu verbessern. Wenn die Gefühlsstarre im Vordergrund steht, das nicht mehr Weinen können nach einem Trauma ist Natrium muriaticum angezeigt, bei übergroßer Hektik, um die Depression abzuwehren kann u.U. argentum nitricum wirksam sein, bei Depression mit Brückenangst , Aurum bei Liebeskummer Ignatia oder Pulsatilla. Die Anwendung ist aber schwierig und setzt viel Erfahrung voraus.Interessant , falls die Unruhe bei depressiven Verstimmungen im Vordergrund steht, ist das Injektionspräparat Nervoject, welches in seiner Wirkung dem Imap, allerdings bei höherer Injectionsfrequenz gleich kommen kann. (= Hypericum D0, Strychnos ignatii D4, Valeriana D3).
Bachblüten: Nicht unerwähnt bleiben sollen die Bachblüten, von denen z.B. Olive öfter indiziert ist.

Übersäuerung: Da die Übersäuerung ein grundlegendes Problem ist, sollte auch hier an gesetzt werden. Nicht ohne Grund gibt es in der Volkssprache Sätze wie: ich bin sauer oder ich bin ausgelaugt (= Mangel an Laugen bzw. Basen und damit Überhang an Säuren)

Darmprobleme: Depression geht oft mit Trägheit und auch mit Stuhlträgheit (=Verstopfung=) einher. Besserung der verstopfung auf natürlichem Wege kann hilfreich sein. Die alten Ärzte wandten oft Einläufe an, um die Verkrustungen des Darmes und damit auch der Seele zu lösen.

Somatisierungen: Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen können ursächliche Faktoren für Depressionen und burn out sein, sie können aber auch im Gefolge von Depression und Burnout entstehen. Es ist eben wie mit der berühmten Frage: was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Somit können auch Massagen, Akupressur und Physiotherapie hilfreich sein. Letzten Endes ist es ein Teufelskreis , ein circulus vitiosus, der handlungsbedarf initiert.

Mikronährstoffmangel : Daß Vitamin D mangel , entstanden durch Sonnenmangel, eine krankhafte Ursache für Depressionen vor allem in der dunklen Jahreszeit sein kann, hat sich, nicht ohne Aufklärung von zwei Professoren aus dem UKE, herum gesprochen. Konkordant damit gehen die Suizidraten von Südeuropa nach Nordeuropa und Grönland immer mehr in die Höhe. Es sind aber auch andere Vitamine und Mikronährstoffe bei Mangel Faktoren für Depression und burn out, vor allem die B Vitamine , B12 und Folsäure, aber auch Magnesium, Jod , Eisen. Deswegen sollte bei Verdacht auf eine Depression nicht nur die Schilddrüse diagnostiziert werden sondern auch der Eisenhaushalt mit Ferritin sowie Transcobalamin und oder Methylmalonsäure zum Auscschluß einer B12 Mangels , 25 OH Cholcalciferol zum Ausschluß eines Vitamin D mangels. Fall ein Mangel besteht muß geklotzt satt gekleckert werden z.B. mit Methylcobalamin 2000 - 5000 Mikrogramm und Vitamin D3 täglich 3000 IE.

Sie sehen also, es ist ein bunter Blumenstrauß an Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten, die im Rahmen eine 5 Minuten Medizin oft zu kurz kommen. In den Sanatorien sieht es aber oft auch nicht viel besser aus.

Ansonsten ist Psychotherapie die wichtigste  Therapiemethode, am ehesten in Form der tiefenpsychologisch fundierten PT , da doch oft innere Konflikte mit beteiligt   sind. Aus diesseitiger Sicht sind die üblichen psychiatrischen Antidepressiva (SSRI = Serotoninaufnahmehemmer=) nicht immer  geeignet, da sie keineswegs fröhlicher stimmen, sondern letzten Endes nur eine dicke Haut machen, manchmal leider auch im wörtlichen Sinne. Trotzdem sind sie manchmal unentbehrlich, weil sie eben nicht aushaltbare Zustände z.B. Mobbing aushaltbar machen. Die richtige Auswahl trifft ein Nervenarzt, oder Psychiater oder Hausarzt.

Bei Burnout gilt im Grunde genommen dasselbe Therapiemanagement, evt noch ergänzt durch Infusionen und physikalische Therapie

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