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Praxis Dr. med. Dr. paed. Dietger  Heitele

                       

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Praxisinfo zur BSE Problematik (zum großen Teil entnommen aus einer Publikation des schwedischen BSE Experten M. G. Koch )
Die BSE Geschichte zeigt lehrreich, daß Politiker - mit erheblicher Verspätung immer nur das zugeben, was nicht mehr bestritten werden kann, die Wahrheit muß tröpfchenweise durch die Öffentlichkeit herausgepreßt werden. Ein nicht enden wollendes Beschwichtigungstheater frei von sachlicher Information
1. Man hat uns versichert, der BSE Erreger sei ungefährlich für den Menschen, weil er die Artengrenze nicht überspringen könne. Der Zusammenhang zwischen BSE und Jakob Kreutzfeld wurde gegen die Forschungsergebnisse von 1986 bis 1999 geleugnet. Heute wissen wir es besser. Tierexperimentell konnte der BSE Erreger auf alle möglichen Tiere übertragen werden.
2. Man hat uns versichert, der BSE Erreger sei aus der menschlichen Nahrung fernzuhalten.
3. Man hat uns gegen besseres Wissen versichert, Fleisch sei ungefährlich da erregerfrei
4. Man hat uns versichert, der BSE Erreger werde von der Kuh nicht an das Kalb weitergegeben
5. Man hat uns versichert die BSE Epidemie sei gut beherrschbar und sei bald im Abklingen
6. Man hat uns versichert, es reiche aus die symptomatischen Tiere zu vernichten.
7. Man hat uns versichert, das Infektionsrisiko für den Menschen sei denkbar gering.
8. Man hat uns versichert Baby - Kinder Schülernahrung sei völlig ungefährlich
9. Man hat uns jahrelang versichert die Tierfütterungsvorschriften reichten völlig aus.
10. Man hat uns versichert die BSE Meldeverfahren seien völlig zuverlässig.
11. Man hat uns versichert daß die Übertragungswege bekannt seien.
12. Man versuchte uns zu versichern, dass das BSE Problem ein rein britisches ist.
13. Man versichert jetzt wieder britisches Rindfleisch sei völlig ungefährlich geworden.
Alle diese Versicherungen entbehrten des wissenschaftlichen Hintergrundes und wurden von Politikern zur Beschwichtigung der verängstigten Bevölkerung ausgegeben. Das ist Methode. Schon 1986 hatte die britische Regierung eine BSE Kommission eingesetzt, die wohl beabsichtigt durchweg mit Nichtexperten besetzt war. Ähnlich ist es ja auch in Deutschland. Gesundheitsminister wird, wer am besten mit der Zunge schnalzen kann. Nachdem Tiermehl nicht mehr an Rinder verfüttert wurde, wurde es weiterhin, auch wenn es risikobehaftet war, an Hühner und Schweine verfüttert. Dabei konnten im Experiment diese Tiere durch BSE infiziert werden. Seit Beginn der BSE Epidemie hinken die meisten Maßnahmen und Beschlüsse um Jahre hinter den jeweiligen Zeitpunkten hinterher, die man rückblickend als die geeigneten sehen muss. Rinder werden immer noch durch Bolzenschußapparate geschlachtet. Dabei ist wissenschaftlich erwiesen, daß bei dieser Tötungsart Hirngewebe schon 30 Sekunden später im Blut und damit im Muskel und sonstigem Gewebe nachweisbar ist. Eine Änderung ist nicht in Sicht. Vermutlich deswegen ist in unzähligen Nahrungsproben Spuren von Hirngewebe nachgewiesen worden. Millionen von Menschen wurden mit Rinderimpfstoffen geimpft. Man macht sich hierzu noch keine Gedanken, genauso wie über die aus Rindermaterial hergestellten Kosmetika und Nahrungsmittel wie Gelatine, Hormonpräparate. Vor dem Auftreten der ersten BSE Fälle in England 1986, so lange ist das schon her, dürften nach Hochrechnungen 50000 infizierte Rinder in die menschliche Nahrung gelangt sein. Kommt hier noch eine Nachwelle auf uns zu? Ob Milch, Käse, andere Milchprodukte, Eier sicher sind, können die Wissenschaftler nicht behaupten, dafür behaupten es die Politiker. Ob Schweinefleisch oder Hühnerfleisch sicher ist, kann nicht belegt werden. In den letzten Tagen war wieder einmal ein Schweinefleischskandal in der Presse . Da die BSE Fälle im Zeitalter der internationalen Verflechtung inzwischen in praktisch allen europäischen Ländern ausgebreitet hat, ist es auch fragwürdig zu behaupten, argentinisches Rindfleisch sei sicher. Als ob die Argentinier nicht kontinentale Kühe eingeführt hätten. Was wäre zu tun? Ein völliges Verbot der Tiermehlfütterung, die naturheilkundlich gedacht schon immer widernatürlich war, bezogen auf alle gezüchteten Tiere wäre die erste Selbstverständlichkeit. Eine totale Deklarationspflicht aller Lebensmittel genauso. 1% oder auch nur ein Promille Hirngewebe in Wurst und Fleischwaren ist 1 % bzw. ein Promille zu viel . Eine Kennzeichnung der Rinder durch implantierte fälschungssichere Chips eine weitere. Das Verbot der Schlachtung durch Bolzenschußapparate wäre dringend. Was kann der Verbraucher tun? Einen völligen Schutz gibt es selbst für Vegetarier nicht. Auch diese benutzen Kosmetika, Gelatine oder lassen sich impfen. Wer ist schon fähig auf alles zu verzichten, was vom Rind oder anderen Masttieren stammt? Dennoch sollte man das Ganze nicht nur hoffnungslos sehen. Es hat zu allen Zeiten Epidemien gegeben und zu allen Zeiten gab es Menschen, die gesund blieben, obwohl sie befallen waren. Das menschliche Immunsystem kann sich sicherlich gegen Prionen ebenfalls wirkungsvoll wehren wie gegen andere Infektionen. Die Magensäure ist die erste Schleuse, durch welche Prionen durch müssen. Wer auf Grund medizinischer Erkenntnisse die Magensäure mit Medikamenten wegmacht, ist vielleicht schlechter dran. Dann gehen die Prionen, bzw. was noch von ihnen übrig ist , in den Darm, wo ein Großteil des menschlichen Immunsystems sitzt. Ist der Darm und das mit ihm assoziierte Immunsystem gesund, besteht sicherlich mehr Hoffnung, als wenn der Darm geschädigt ist. In jedem Falle müssen die Prionen in die Blutbahn, wo das blutassoziierte menschliche Immunsystem wacht. Wer sein Immunsystem hegt und pflegt und nicht ständig durch unnötige Antibiotika etc. schwächt, ist vielleicht besser dran. Wer weiß das alles im gegenwärtigen Zeitpunkt? Angesichts immer neuer Skandalnachrichten über Schweinemast und Hühnersilos ist ein Umsteigen von Rinderfleisch auf Schweine oder Geflügelfleisch fragwürdig. Außerdem hat man uns wegen der Cholesteringefahr ja seit Jahren vor Schweinefleisch und Eiern gewarnt. Eine rein vegetarische Kost ohne Milchprodukte und Eier ist hinwiederum sehr schwierig, für ältere Menschen eigentlich schon unmöglich geworden. Eigentlich gibt es keinen hundertprozentigen Weg, eine BSE Infektion zu verhindern. Selbst auf Biohöfen wurden inzwischen BSE Rinder entdeckt. Was wir als Verbraucher machen können, ist eigentlich nur das Risiko verkleinern durch die Auswahl der Lebensmittel, aber nicht ganz ausschalten. Zum andern können wir selber aktiv unser Immunsystem versuchen zu stärken, vor allem durch die Vermeidung immunschwächender Maßnahmen (zu viele Antibiotica, zu viele Impfungen, zu viele Medikamente), Pflege des Darmes als Hauptimmunorgan und Beseitigung von Schwachstellen des Körpers z.B. Übersäuerung. Zur Stärkung des Immunsystems gehört auch eine gemäßigt optimistische Sicht, daß kein BSE Flächenbrand entsteht und wir das Problem irgendwie schon lösen werden. Eine allzu ängstliche Sicht lähmt das Immunsystem und hat den verkehrten Effekt.

 

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